B2B-Zahlungsarten für Großhändler

Mehr Umsatz beginnt oft mit der richtigen Zahlungsart.

Viele Großhändler investieren erhebliche Summen in ihren B2B-Shop – und verlieren dennoch Bestellungen im letzten Schritt des Bestellprozesses.

Der Grund ist häufig nicht der Preis, das Sortiment oder die Lieferzeit.

Sondern die angebotenen Zahlungsarten.

Geschäftskunden erwarten heute dieselbe Flexibilität wie im privaten Onlinehandel, allerdings mit den Anforderungen professioneller Einkaufsprozesse: Rechnungskauf, individuelle Zahlungsziele, Bonitätsprüfung, Kostenstellen und eine nahtlose Integration in ERP und Finanzbuchhaltung.

Als Spezialist für die Digitalisierung von Vertriebsprozessen unterstützen wir mittelständische Großhändler dabei, Payment nicht als technische Pflichtaufgabe zu verstehen, sondern als wichtigen Bestandteil eines erfolgreichen digitalen Vertriebskanals.

✓ Optimale Payment-Strategie für B2B-Shops
✓ Integration in ERP und Finanzbuchhaltung
✓ Unterstützung bei BNPL- und Payment-Providern
✓ Herstellerneutrale Beratung

👉 Jetzt unverbindliches Erstgespräch vereinbaren

Warum Zahlungsarten im B2B so entscheidend sind

Im B2C entscheidet häufig der Preis.

Im B2B entscheidet oft die Zahlungsart.

Der Grund ist einfach:

Der Einkäufer bezahlt nicht mit seinem eigenen Geld.

Er bestellt im Namen seines Unternehmens und muss interne Prozesse berücksichtigen.

Dazu gehören beispielsweise

  • Zahlungsziele
  • Freigabeprozesse
  • Buchhaltung
  • Kostenstellen
  • Budgetverantwortung
  • Rechnungsprüfung

Fehlt die passende Zahlungsart, wird häufig nicht bestellt – selbst wenn Preis und Produkt stimmen.

 

Payment ist Teil des Vertriebsprozesses

Viele Unternehmen betrachten Payment ausschließlich als Aufgabe der IT.

Unsere Erfahrung zeigt jedoch:

Die Wahl der Zahlungsarten beeinflusst unmittelbar

  • Conversion
  • Kundenzufriedenheit
  • Forderungsmanagement
  • Liquidität
  • Aufwand im Vertriebsinnendienst
  • Buchhaltungsprozesse

Deshalb sollte die Payment-Strategie bereits in der Konzeption eines B2B-Shops berücksichtigt werden.

 

Welche Zahlungsarten sollten Großhändler anbieten?

Eine einzelne Zahlungsart reicht heute nicht mehr aus.

Je nach Kundengruppe, Bestellwert und Geschäftsmodell empfiehlt sich eine Kombination verschiedener Verfahren.

Überblick

Zahlungsart Geeignet für Empfehlung
Rechnungskauf Stammkunden ★★★★★
BNPL (Mondu, Billie usw.) Neukunden ★★★★★
SEPA-Firmenlastschrift Wiederkehrende Bestellungen ★★★★☆
Kreditkarte Internationale Kunden ★★★★☆
PayPal Business Kleinere Unternehmen ★★★☆☆
Vorkasse Sonderfälle ★★☆☆☆

Rechnungskauf – weiterhin der wichtigste Standard

Für die meisten Großhändler bleibt Rechnungskauf die wichtigste Zahlungsart.

Aus gutem Grund.

Er entspricht den etablierten Einkaufsprozessen vieler Unternehmen.

Vorteile:

  • hohe Akzeptanz
  • einfache Buchhaltung
  • vertrauter Einkaufsprozess
  • höhere Conversion
  • bessere Kundenbindung

Die Herausforderung liegt im Forderungsrisiko.

Deshalb kombinieren viele Unternehmen den klassischen Rechnungskauf heute mit automatisierten Bonitätsprüfungen oder externen BNPL-Anbietern.

BNPL – Rechnungskauf ohne eigenes Ausfallrisiko

Buy Now Pay Later (BNPL) hat sich im B2B inzwischen etabliert.

Anbieter wie

  • Mondu
  • Billie
  • Allianz Trade Pay
  • Riverty

übernehmen

  • Bonitätsprüfung
  • Zahlungsgarantie
  • Auszahlung
  • Mahnwesen
  • Inkasso

Dadurch können auch Neukunden komfortabel auf Rechnung bestellen, ohne dass der Händler das vollständige Ausfallrisiko trägt.

Gerade für Unternehmen mit stark wachsendem Onlinegeschäft kann dies eine interessante Alternative zum eigenen Forderungsmanagement sein.

SEPA-Firmenlastschrift

Für langfristige Kundenbeziehungen eignet sich die SEPA-Firmenlastschrift besonders gut.

Sie bietet

  • planbare Zahlungseingänge
  • geringen Verwaltungsaufwand
  • automatisierte Abbuchungen
  • hohe Prozesssicherheit

Typische Einsatzbereiche sind

  • wiederkehrende Bestellungen
  • Verbrauchsmaterialien
  • Wartungsverträge
  • Rahmenverträge

Kreditkarte und PayPal

Im klassischen Großhandel spielen beide Verfahren eine eher ergänzende Rolle.

Sie eignen sich insbesondere für

  • internationale Kunden
  • kleinere Bestellungen
  • Ersatzteilbestellungen
  • kurzfristige Käufe
  • Außendienstbestellungen

Gerade im internationalen Geschäft erwarten viele Kunden die Möglichkeit einer Kreditkartenzahlung.

Vorkasse

Vorkasse minimiert zwar das Forderungsrisiko vollständig.

Sie erhöht jedoch gleichzeitig die Kaufhürde.

Unsere Empfehlung:

Nur dort einsetzen, wo

  • Sonderanfertigungen entstehen,
  • hohe Risiken bestehen,
  • Neukunden ohne Bonität bestellen
  • oder individuelle Projektgeschäfte abgewickelt werden.

Als alleinige Zahlungsart eignet sich Vorkasse im modernen B2B-Commerce kaum.

 

Welche Zahlungsart passt zu welchem Unternehmen?

Unternehmenssituation Empfehlung
Langjährige Bestandskunden Rechnungskauf oder SEPA
Neukunden BNPL oder Kreditkarte
Internationale Kunden Kreditkarte
Regelmäßige Nachbestellungen SEPA-Firmenlastschrift
Projektgeschäft Rechnungskauf mit Bonitätsprüfung
Sonderanfertigungen Vorkasse

Payment endet nicht im Checkout

Der eigentliche Aufwand beginnt nach der Bestellung.

Ein professioneller Zahlungsprozess umfasst unter anderem

  • Bonitätsprüfung
  • Rechnungsstellung
  • Zahlungseingang
  • Offene-Posten-Verwaltung
  • Mahnwesen
  • Inkasso
  • Buchhaltung
  • ERP-Abgleich

Je stärker diese Prozesse automatisiert sind, desto geringer ist der Aufwand im Vertriebsinnendienst.

 

Integration in ERP und Finanzbuchhaltung

Damit Zahlungsprozesse effizient funktionieren, müssen Shop, PSP und ERP nahtlos zusammenarbeiten.

Typischerweise werden integriert:

  • SAP
  • Microsoft Dynamics
  • Sage
  • Infor
  • DATEV
  • ERP-Systeme
  • Finanzbuchhaltung

Dadurch lassen sich

  • offene Posten,
  • Zahlungseingänge,
  • Gutschriften,
  • Rechnungen
  • und Mahnprozesse

weitgehend automatisieren.

 

Unsere Empfehlung

Viele Großhändler fragen uns:

Welche Zahlungsart ist die beste?

Die Antwort lautet:

Es gibt nicht die beste Zahlungsart.

Es gibt die passende Kombination.

Unsere Empfehlung lautet häufig:

  • Rechnungskauf für Bestandskunden
  • BNPL für Neukunden
  • SEPA für regelmäßige Bestellungen
  • Kreditkarte für internationale Kunden
  • Vorkasse nur in Ausnahmefällen

Dadurch entsteht eine gute Balance zwischen Conversion, Liquidität und Risiko.

 

Warum Unit M?

Wir betrachten Payment nicht isoliert.

Für uns ist es Bestandteil des gesamten digitalen Vertriebsprozesses.

Deshalb unterstützen wir Unternehmen bei

  • Auswahl geeigneter Zahlungsarten
  • Integration in den B2B-Shop
  • ERP-Anbindung
  • Automatisierung der Finanzprozesse
  • Auswahl geeigneter Payment-Provider
  • Integration von BNPL-Lösungen

Dabei beraten wir herstellerneutral und berücksichtigen Ihre bestehenden Systeme ebenso wie Ihre Vertriebsstrategie.

Häufige Fragen

Ist Rechnungskauf im B2B Pflicht?

Rechtlich nicht. Praktisch erwarten ihn jedoch die meisten Geschäftskunden. Gerade im Großhandel gehört Rechnungskauf häufig zum Standard.

Wann lohnt sich BNPL?

Vor allem bei Neukunden oder internationalen Bestellungen kann BNPL das Forderungsrisiko deutlich reduzieren.

Ist SEPA-Lastschrift sicher?

Ja. Besonders die SEPA-Firmenlastschrift eignet sich hervorragend für langfristige Geschäftsbeziehungen mit wiederkehrenden Bestellungen.

Welche Payment-Provider unterstützen B2B?

Je nach Plattform kommen unter anderem Stripe, Mollie, Unzer, Adyen oder Computop infrage. Wichtig ist die Unterstützung von Rechnungskauf, BNPL und ERP-Integrationen.

Welche Rolle spielt das ERP?

Eine sehr große. Erst durch die Integration von Shop, Payment und ERP lassen sich Rechnungen, Zahlungseingänge und offene Posten effizient verwalten.

Jetzt Payment-Prozesse optimieren

Die richtige Payment-Strategie erhöht nicht nur die Conversion, sondern reduziert gleichzeitig Forderungsausfälle und manuellen Verwaltungsaufwand.

Gerne analysieren wir gemeinsam Ihre bestehende Zahlungslandschaft und zeigen auf,

  • welche Zahlungsarten sinnvoll sind,
  • welche Payment-Provider passen,
  • wie sich ERP und Shop optimal integrieren lassen
  • und welche Automatisierungspotenziale bestehen.

👉 Jetzt unverbindliches Erstgespräch vereinbaren