Produktkonfigurator fĂźr Maschinenbauer: Komplexe Produkte digital verkaufen
Vertrieb wartet auf Konstruktion. Konstruktion wartet auf Informationen. Kunden warten auf Angebote.
Viele Maschinenbauunternehmen kennen diesen Ablauf:
- Ein Kunde benĂśtigt eine bestimmte Produktvariante.
- Der Vertrieb nimmt die Anfrage auf und prĂźft die Anforderungen.
- AnschlieĂend wird die technische Machbarkeit bewertet.
- Die Konstruktion oder der technische Vertrieb prßfen Varianten, Abhängigkeiten und Sonderfälle.
- RĂźckfragen entstehen. Weitere Informationen werden eingeholt.
- Erst danach kann ein Angebot erstellt werden.
Dieser Prozess funktioniert. Er verursacht jedoch hohe Kosten, bindet wertvolle Fachkräfte und skaliert schlecht.
Je grĂśĂer die Variantenvielfalt wird, desto stärker steigt der Abstimmungsaufwand zwischen Vertrieb, Engineering und Kunde.
Genau hier setzen technische Produktkonfiguratoren an.
Sie automatisieren wiederkehrende Entscheidungen, prĂźfen technische Regeln automatisch und machen komplexe Produkte digital konfigurierbar.
Das Ergebnis:
- schnellere Angebotsprozesse
- weniger RĂźckfragen
- weniger Fehlkonfigurationen
- hĂśhere Abschlussquoten
- Entlastung von Vertrieb und Konstruktion
- bessere Kundenerfahrung
FĂźr viele Maschinenbauer ist ein Produktkonfigurator deshalb der erste Schritt zu einer digitalen Vertriebsplattform.
Warum Produktkonfiguratoren im Maschinenbau immer wichtiger werden
Maschinenbauer verkaufen selten Standardprodukte.
Typischerweise entstehen Varianten durch Kombinationen aus:
- Leistungsklassen
- Spannungen
- Materialien
- Steuerungen
- BaugrĂśĂen
- AnschlĂźssen
- Normen
- ZubehĂśr
- Marktversionen
- Länderanforderungen
Bereits wenige Attribute erzeugen tausende mĂśgliche Kombinationen.
Die eigentliche Herausforderung besteht dabei nicht in der Anzahl der Varianten.
Die Herausforderung besteht darin, das notwendige Wissen verfĂźgbar zu machen.
In vielen Unternehmen steckt dieses Wissen heute in:
- Excel-Dateien
- PDF-Katalogen
- ERP-Systemen
- CAD-Modellen
- den KĂśpfen einzelner Mitarbeiter
Je stärker ein Unternehmen wächst, desto problematischer wird dieser Zustand.
Die eigentliche Herausforderung ist nicht die Variantenvielfalt
Fast jeder Maschinenbauer kennt dieselben Symptome.
Wiederkehrende RĂźckfragen
Vertrieb und Kunden stellen täglich dieselben Fragen:
- Welche Variante passt?
- Welche Ausfßhrung ist zulässig?
- Welche Steuerung wird benĂśtigt?
- Welche Optionen kĂśnnen kombiniert werden?
Diese Fragen werden immer wieder beantwortet.
Experten werden zum Flaschenhals
Technisches Wissen konzentriert sich auf wenige Personen.
Dadurch entstehen Wartezeiten in Vertrieb und Auftragsabwicklung.
Fehler entstehen trotz Erfahrung
Selbst erfahrene Mitarbeiter kÜnnen nicht jede technische Regel jederzeit präsent haben.
Fehlkonfigurationen fĂźhren zu:
- Reklamationen
- Nacharbeiten
- LieferverzĂśgerungen
- unnĂśtigen Kosten
Kunden warten
Während intern geprßft wird, wartet der Kunde auf eine Antwort.
Gerade bei erklärungsbedßrftigen Produkten entscheidet diese Zeit häufig ßber den Auftrag.
Was kostet es, keinen Produktkonfigurator zu haben?
Die wirtschaftliche Betrachtung wird häufig unterschätzt. Nehmen wir ein vereinfachtes Beispiel.
Ein Maschinenbauer bearbeitet jährlich 1.500 technische Anfragen. Fßr jede Anfrage entstehen durchschnittlich:
| Tätigkeit | Aufwand |
| VertriebsprĂźfung | 15 Minuten |
| Technische PrĂźfung | 20 Minuten |
| RĂźckfragen | 15 Minuten |
| Angebotserstellung | 20 Minuten |
| Gesamt | 70 Minuten |
â
1.500 Anfragen Ă 70 Minuten ergeben 1.750 Stunden pro Jahr.
Bei internen Kosten von 80 Euro pro Stunde entstehen allein hierfßr rund 140.000 Euro jährlicher Aufwand.
Die entscheidende Frage lautet jedoch: Was kĂśnnten Vertrieb und Konstruktion tun, wenn diese Zeit nicht in wiederkehrende Abstimmungen flieĂen wĂźrde?
Genau hier entsteht der Business Case eines Produktkonfigurators.
Routinetätigkeiten automatisieren â Zeit gewinnen fĂźr mehr Vertrieb und Kundenservice
Viele Unternehmen betrachten Produktkonfiguratoren als Vertriebswerkzeug. Aus unserer Sicht greift das zu kurz.
Ein Konfigurator ist vor allem ein Werkzeug zur Automatisierung wiederkehrender Tätigkeiten.
Die entscheidende Frage lautet nicht: âWie kĂśnnen wir Produkte online konfigurieren?â
Sondern: âWelche Tätigkeiten fĂźhren unsere Mitarbeiter täglich aus, obwohl sie sich automatisieren lassen?â
Typische Beispiele:
- technische Vorauswahl
- VariantenprĂźfung
- Kompatibilitätsprßfung
- Preisermittlung
- Angebotserstellung
- StĂźcklistenerzeugung
- CAD-Bereitstellung
Dadurch gewinnen Unternehmen Zeit fĂźr Aufgaben, die sich nicht automatisieren lassen:
- Kundenberatung
- Vertrieb
- Service
- Produktentwicklung
- Innovation
Wann sich ein Produktkonfigurator lohnt
Nicht jedes Unternehmen benĂśtigt einen Produktkonfigurator.
Bei einfachen Produkten reicht häufig eine strukturierte Produktsuche mit Filtern und Varianten.
Ein Konfigurator lohnt sich besonders dann, wenn mehrere der folgenden Punkte zutreffen:
- mehr als 100 Varianten
- technische Abhängigkeiten zwischen Optionen
- regelmäĂige RĂźckfragen an Konstruktion oder technischen Vertrieb
- hoher Aufwand bei der Angebotserstellung
- individuelle Preisberechnung
- CAD-Daten mĂźssen bereitgestellt werden
- StĂźcklisten werden manuell erzeugt
- hohe Fehlerkosten bei Fehlkonfigurationen
Je stärker diese Faktoren ausgeprägt sind, desto grĂśĂer wird der wirtschaftliche Nutzen.
Welche Probleme ein Produktkonfigurator konkret lĂśst
| Heute | Mit Produktkonfigurator |
| Excel-Listen | Digitale Konfiguration |
| PDF-Bestellformulare | GefĂźhrte Produktauswahl |
| PDF-Bestellformulare | Automatische Validierung |
| Manuelle Angebotserstellung | Automatische Angebote |
| Manuelle StĂźcklisten | Automatische BOM-Erzeugung |
| CAD-Anfrage per E-Mail | Direkter Download |
| Fehlbestellungen | Regelbasierte PrĂźfung |
| Wissensinseln | Zentrales Regelwerk |
â
Deshalb geht es bei einem Produktkonfigurator nicht primär um E-Commerce.
Es geht um die Digitalisierung von Wissen und die Automatisierung wiederkehrender Entscheidungen.
Welche Arten von Produktkonfiguratoren gibt es?
Guided Selling
Beim Guided Selling beantwortet der Anwender Fragen und wird zur passenden LĂśsung gefĂźhrt.
Typische Fragen:
- Welche Anwendung?
- Welche Last?
- Welche Umgebung?
- Welche Anschlussart?
Der Anwender muss die Produktwelt des Herstellers nicht kennen.
Das System Ăźbersetzt Anforderungen automatisch in eine Produktempfehlung.
Geeignet fĂźr
- Antriebstechnik
- FĂśrdertechnik
- Pneumatik
- Hydraulik
- beratungsintensive Produkte
Parameterbasierte Konfiguration
Der Anwender definiert technische Werte:
- Leistung
- Drehmoment
- Spannung
- Druck
- Durchmesser
Das System prßft automatisch alle technischen Abhängigkeiten.
Besonders geeignet fĂźr konstruktionsnahe Produkte.
Variantenmatrix
Alle verfĂźgbaren Varianten werden direkt dargestellt.
Der Anwender wählt eine gßltige Kombination aus.
Geeignet fĂźr:
- Werkzeuge
- Standardkomponenten
- Ersatzteile
Welcher Konfigurator-Typ passt zu Ihrem Geschäftsmodell?
| Anforderung | Variantenmatrix | Guided Selling | Parameter-Konfigurator |
| Bis 100 Varianten | âââââ | ââ | â |
| 100â1.000 Varianten | ââââ | ââââ | âââ |
| Ăber 1.000 Varianten | ââ | ââââ | âââââ |
| Technische Regeln | â | âââ | âââââ |
| Beratungsintensive Produkte | ââ | âââââ | âââ |
| Konstruktionsnahe Produkte | â | ââ | âââââ |
| Schnelle EinfĂźhrung | âââââ | âââ | ââ |
â
Der häufigste Grund fßr gescheiterte Konfigurator-Projekte
Die meisten Konfigurator-Projekte scheitern nicht an der Software. Sie scheitern an den Daten.
Typische Probleme:
- fehlende Produktattribute
- inkonsistente Sachnummern
- unvollständige Variantenmatrizen
- nicht dokumentierte Regeln
- fehlende technische Abhängigkeiten
In vielen Projekten flieĂen 60 bis 80 Prozent des Aufwands in:
- Datenaufbereitung
- Regeldefinition
- Variantenbereinigung
- Attributmodellierung
Deshalb beginnt ein erfolgreiches Konfigurator-Projekt mit einem Stammdaten-Audit und nicht mit einer Softwareauswahl.
Das Datenmodell hinter einem Produktkonfigurator
Ein belastbarer Produktkonfigurator basiert auf vier Schichten.
Produktattribute
Spannung, Leistung, Material, Anschlussart, GrĂśĂe und weitere technische Merkmale.
Jedes Attribut benĂśtigt:
- Datentyp
- Einheit
- Wertebereich
- Ăbersetzungen
Variantenmatrix
Die Variantenmatrix beschreibt, welche Kombinationen tatsächlich existieren.
Sie verbindet Attribute mit konkreten Produkten und Sachnummern.
Regelwerk
Das Regelwerk bildet technische Zusammenhänge ab.
Beispiel: Wenn Spannung = 400 V, dann Steuerung = Typ C2 oder C3.
Validierung
Die Validierung stellt sicher, dass nur technisch zulässige Varianten bestellt werden kÜnnen.
Vom Konfigurator zur CAD-Datei
Viele Maschinenbauer erwarten heute mehr als eine Produktauswahl.
Sie mĂśchten direkt mit der Planung beginnen.
Nach erfolgreicher Konfiguration kĂśnnen beispielsweise bereitgestellt werden:
- STEP-Dateien
- IGES-Dateien
- DXF-Dateien
- technische Zeichnungen
- Datenblätter
Dadurch verkĂźrzt sich der Weg von der Produktauswahl bis zur Planung erheblich.
Automatische StĂźcklistenerzeugung
FĂźr viele Maschinenbauer ist dies der eigentliche ROI-Treiber.
Aus einer Konfiguration entstehen automatisch:
- Sachnummern
- Komponenten
- Baugruppen
- StĂźcklisten
- Preise
- Auftragsdaten
Dadurch entfällt ein groĂer Teil der manuellen Ăbertragungsarbeit zwischen Vertrieb und Konstruktion.
ERP, PIM und CAD mĂźssen zusammenspielen
Ein leistungsfähiger Produktkonfigurator verbindet mehrere Systeme.
| System | Aufgabe |
| PIM | Attribute, Varianten, Medien |
| ERP | Preise, Aufträge, Verfßgbarkeit |
| CAD | Modelle, Zeichnungen, technische Dokumentation |
â
OroCommerce oder BigCommerce?
| Anforderung | OroCommerce | BigCommerce |
| Komplexe Variantenlogik | âââââ | ââ |
| Regelwerke | âââââ | ââ |
| Native B2B-Funktionen | âââââ | âââ |
| Freigabeprozesse | âââââ | ââ |
| Kundenspezifische Preise | âââââ | ââââ |
| ERP-Integration | âââââ | ââââ |
| Headless-Fähigkeit | ââââ | âââââ |
| Time-to-Market | âââ | âââââ |
| SaaS-Betrieb | â | âââââ |
| CAD-nahe Konfiguratoren | âââââ | âââ |
â
OroCommerce eignet sich besonders fĂźr komplexe Maschinenbau- und OEM-Szenarien.
BigCommerce eignet sich besonders fßr schnelle SaaS-Einfßhrungen und Headless-Ansätze.
Praxisbeispiele aus dem Maschinenbau
Antriebstechnik
Konfiguration Ăźber Leistung, Rohrdurchmesser, Steuerung und Endlagen.
Werkzeugtechnik
Variantenmatrizen fĂźr GrĂśĂen, Beschichtungen und Materialien.
FĂśrdertechnik
Konfiguration ßber Länge, Breite, Geschwindigkeit und Traglast.
Hydraulik und Pneumatik
Technische Validierung von Druckbereichen, AnschlĂźssen und Werkstoffen.
Druckmaschinen
Kombination aus Guided Selling, Variantenmatrix und technischer Konfiguration.
So unterstĂźtzt Unit M
Wir betrachten Produktkonfiguratoren nicht als Shop-Funktion.
Wir betrachten sie als Werkzeug zur Automatisierung von Vertriebs- und Engineering-Prozessen.
Im Architektur-Workshop analysieren wir:
- Produktstruktur
- Variantenlogik
- Stammdatenqualität
- ERP-Anbindung
- CAD-Anforderungen
- Plattformoptionen
Ergebnis ist eine belastbare Roadmap statt eines theoretischen Konzeptpapiers.
Im Mittelpunkt steht dabei immer dieselbe Frage:
Welche Routinetätigkeiten lassen sich automatisieren, damit mehr Zeit fßr Vertrieb, Kundenservice und Produktentwicklung entsteht?
Architektur-Workshop Produktkonfigurator
In einem Workshop analysieren wir gemeinsam:
- Variantenstruktur
- Stammdatenqualität
- Regelwerke
- ERP-Systeme
- CAD-Anforderungen
- Plattformoptionen
Sie erhalten:
- Zielarchitektur
- Plattformempfehlung
- Aufwandsschätzung
- MVP-Vorschlag
- Roadmap fĂźr die Umsetzung
Damit schaffen wir die Grundlage fĂźr einen Produktkonfigurator, der nicht nur technisch funktioniert, sondern messbaren Mehrwert fĂźr Vertrieb, Engineering und Kundenservice erzeugt.
FAQ – Häufige Fragen zu Produktkonfiguratoren im Maschinenbau
Lohnt sich ein Produktkonfigurator bei weniger als 100 Varianten?
Nicht immer. Bei ßberschaubaren Variantenstrukturen reicht häufig eine gut aufgebaute Produktdarstellung mit Filtern, Attributen und einer Variantenmatrix aus.
Ein Produktkonfigurator wird besonders dann interessant, wenn technische Regeln berĂźcksichtigt werden mĂźssen oder wiederkehrende Abstimmungen zwischen Vertrieb, Konstruktion und Kunde stattfinden.
Entscheidend ist deshalb nicht die Anzahl der Varianten allein, sondern die Komplexität der Entscheidungslogik dahinter.
Wann reicht eine Variantenmatrix statt eines Konfigurators aus?
Eine Variantenmatrix ist sinnvoll, wenn alle gßltigen Varianten bereits als konkrete Produkte existieren und keine komplexen technischen Abhängigkeiten berßcksichtigt werden mßssen.
Typische Beispiele sind:
- Werkzeuge
- Standardkomponenten
- Ersatzteile
- ZubehĂśr
Sobald jedoch technische Regeln, Ausschlusskriterien oder individuelle Berechnungen hinzukommen, stĂśĂt eine Variantenmatrix schnell an ihre Grenzen.
Brauche ich ein PIM vor dem Produktkonfigurator?
In den meisten Projekten lautet die Antwort: Ja.
Ein Product Information Management System (PIM) sorgt dafĂźr, dass Produktattribute, Varianten, Ăbersetzungen und technische Informationen strukturiert vorliegen.
Ohne saubere Produktdaten wird die Pflege von Varianten und Regelwerken schnell unĂźbersichtlich.
Besonders bei internationalen Produktportfolios ist ein PIM häufig die Voraussetzung fßr einen erfolgreichen Konfigurator.
Kann ein Produktkonfigurator CAD-Dateien erzeugen?
Ja. Viele moderne Konfiguratoren stellen CAD-Dateien automatisch bereit oder erzeugen sie dynamisch.
Typische Formate sind:
- STEP
- IGES
- DXF
Dadurch kÜnnen Konstrukteure die gewählte Variante unmittelbar in ihre Planung ßbernehmen.
Wie aufwendig ist die CAD-Integration?
Das hängt stark vom gewßnschten Funktionsumfang ab.
Ein einfacher Download vorhandener CAD-Dateien ist vergleichsweise schnell umgesetzt.
Deutlich aufwendiger wird es, wenn:
- Modelle dynamisch erzeugt werden
- 3D-Visualisierungen integriert werden
- CAD-Systeme direkt angebunden werden
- StĂźcklisten automatisch generiert werden
Der grĂśĂte Aufwand liegt dabei meist nicht in der Technik, sondern in der Strukturierung der zugrunde liegenden Produktdaten.
Wie werden StĂźcklisten aus einer Konfiguration erzeugt?
Jede Konfiguration basiert auf Regeln. Diese Regeln definieren, welche Komponenten, Baugruppen und Optionen zu einer bestimmten Auswahl gehĂśren.
Aus diesen Informationen erzeugt das System automatisch eine technische oder kaufmännische Stßckliste.
Diese kann anschlieĂend an ERP-, PLM- oder Produktionssysteme Ăźbergeben werden.
Wie funktioniert die ERP-Anbindung?
Die ERP-Anbindung verbindet den Konfigurator mit:
- Preisen
- VerfĂźgbarkeiten
- Kundeninformationen
- Aufträgen
- StĂźcklisten
Typischerweise erfolgt die Integration Ăźber APIs oder Middleware-LĂśsungen.
Dadurch entstehen durchgängige Prozesse vom Konfigurator bis zur Auftragserfassung.
KĂśnnen Preise automatisch berechnet werden?
Ja. Ein Konfigurator kann Preise auf Basis verschiedener Faktoren berechnen:
- Grundpreise
- Optionen
- Mengenstaffeln
- Kundengruppen
- Händlerkonditionen
- Zuschläge
Bei komplexen Maschinenbauprodukten erfolgt die finale Preisfindung häufig in Zusammenarbeit mit dem ERP-System.
KÜnnen Händler und Kunden eigene Preise sehen?
Ja. Moderne B2B-Plattformen unterstĂźtzen:
- kundenspezifische Preislisten
- Händlerpreise
- Rahmenverträge
- individuelle Sortimente
Dadurch erhält jeder Kunde die fßr ihn relevanten Preise und Produkte.
OroCommerce oder BigCommerce fĂźr Maschinenbau-Konfiguratoren?
Beide Plattformen kĂśnnen Produktkonfiguratoren unterstĂźtzen.
Die Wahl hängt von den Anforderungen ab.
OroCommerce eignet sich besonders fĂźr:
- komplexe Produktmodelle
- Maschinenbauer
- OEM-Portale
- umfangreiche Preislogiken
- Freigabeprozesse
BigCommerce eignet sich besonders fĂźr:
- schnelle MarkteinfĂźhrung
- SaaS-Strategien
- Headless-Architekturen
- standardisierte Sortimente
Die Entscheidung sollte immer auf Basis von Produktstruktur, Prozessen und Systemlandschaft getroffen werden.
Wie lange dauert die EinfĂźhrung eines Produktkonfigurators?
Ein fokussierter MVP kann häufig innerhalb von drei bis sechs Monaten umgesetzt werden.
Komplexe Projekte mit:
- ERP-Integration
- CAD-Anbindung
- internationalem Rollout
- umfangreichen Regelwerken
benÜtigen meist sechs bis zwÜlf Monate oder länger.
Der wichtigste Einflussfaktor ist dabei fast immer die Qualität der Stammdaten.
Kann ein Produktkonfigurator automatisch Angebote erzeugen?
Ja. Aus einer gĂźltigen Konfiguration kĂśnnen automatisch erzeugt werden:
- Angebote
- PDF-Dokumente
- technische Datenblätter
- StĂźcklisten
- WarenkĂśrbe
Dadurch verkĂźrzen sich Angebotsprozesse erheblich.
Welche Datenqualität wird benÜtigt?
Ein erfolgreicher Produktkonfigurator benĂśtigt:
- strukturierte Attribute
- eindeutige Wertebereiche
- dokumentierte Regeln
- gepflegte Varianten
- konsistente Sachnummern
Je besser die Datenqualität, desto geringer der spätere Pflegeaufwand.
Ist ein Headless-Konfigurator sinnvoll?
Ein Headless-Ansatz ist sinnvoll, wenn:
- mehrere Frontends genutzt werden
- individuelle Benutzeroberflächen erforderlich sind
- unterschiedliche Vertriebskanäle bedient werden
Die Konfigurationslogik bleibt dabei zentral und wird Ăźber APIs bereitgestellt.
Wie werden technische Regeln gepflegt?
Technische Regeln kĂśnnen je nach Architektur in:
- Commerce-Plattformen
- PIM-Systemen
- ERP-Systemen
- spezialisierten Regelwerken
verwaltet werden.
Wichtig ist, dass die Verantwortung fĂźr die fachliche Pflege klar definiert ist.
Was kostet ein Produktkonfigurator im Maschinenbau?
Die Kosten hängen unter anderem ab von:
- Variantenanzahl
- Datenqualität
- ERP-Integration
- CAD-Anbindung
- Plattformwahl
- Internationalisierung
Einfache Konfiguratoren beginnen häufig im mittleren fßnfstelligen Bereich.
Komplexe Maschinenbau-Konfiguratoren mit ERP-, PIM- und CAD-Integration liegen typischerweise im sechsstelligen Bereich.
Eine belastbare Einschätzung ist erst nach Analyse von Produktstruktur, Datenqualität und Zielprozessen mÜglich.