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Dateiformate für den Datenaustausch – Eine Übersicht

Dateiformate für den Datenaustausch
Dateiformate für den Datenaustausch
Die Welt der Datenaustauschformat ist wirklich unübersichtlich. Für uns deshalb ein Grund diesem Thema mal einen eigenen Blogbeitrag zu widmen, denn Datenaustausch findet irgendwie in jedem eCommerce Projekt auf die ein oder andere Art und Weise statt. Eine gute Übersicht über Datenaustauschformat ist aber rar und hoffentlich hilft dieser Artikel ein bisschen die Lücke zu schließen.
 
Ein Problem ist sicher, dass es ein schier unendliche Anzahl an Formaten gibt, die sich z.B. an den spezifischen Bedürfnissen einzelner Branchen orientieren bzw. nur in einigen Ländern verbreitet sind. Eine vollständige Übersicht kann deshalb auch dieser Artikel nicht leisten, aber wir haben auf Formate gefiltert, die bei uns und unseren Kunden relevant sind und somit auch in Deutschland zum Einsatz kommen.
 
Neben der unübersichtlichen Anzahl an Formaten, ist ein weiteres Problem, dass die Einsatzzwecke, den die einzelnen Formate lösen, zum Teil sehr unterschiedlich sind.
 
Deshalb werden wir im Folgenden zwischen Stammdatenaustauschformaten, deren Ziel es ist Stammdaten zu transportieren, und zwischen Vorgangsdatenformaten, deren Ziel es ist vorgangsspezifische Daten, wie z.B. Bestellungen, zu kommunizieren, unterscheiden. Diese Unterscheidung ist uns zwar nicht leicht gefallen, da es viele Grauschattierungen gibt und Datenaustauschformate auch Vorgangsdaten transportieren bzw umgekehrt. Wir haben uns trotzdem für diese Aufteilung entschieden, da sie die Orientierung erheblich erleichtert. 
 

1. Stammdatenaustauschformate

1.1 Allgemeine Formate

1.1.1 BMEcat 2005

BMEcat ist ein XML basiertes standardisiertes Austauschformat für Katalogdaten im B2B Bereich, welches vom Bundesverband Materialwesen, Einkauf und Logistik e.V., kurz BME, ins Leben gerufen wurde. (https://www.bme.de/initiativen/bmecat/). Der BME hat ca. 10.000 Mitglieder und, laut eigener Webseite, entspricht das Einkaufsvolumen der Mitglieder rund 1,25 Billionen Euro jährlich. 
 
Standards für Produktkataloge müssen die schnelle Adaption komplexer Produkte ermöglichen. Sie müssen so konzipiert sein, dass der Beschaffungsvorgang von der Bestellung bis zur Abrechnung nicht nur abgebildet, sondern unterstützt wird. BMEcat bildet die Basis für den Umgang mit Informationen und Daten entlang der Versorgungskette.
 
In BMEcat® 2005 können ergänzend zu Bestellinformationen auch Logistikdaten übertragen werden. Hierzu dient ein neues Element das unter anderem folgende Informationen aufnehmen kann: – Produktabmessungen (Länge, Höhe, Breite, Volumen, Gewicht), – Lieferzeiten, – Transportbedingungen und -mittel, – Herkunfts- und Zolltarifangaben, – Gefahrgutinformationen.
 
Sehr häufig wird der ECLASS Klassifikationsstandard mit BMEcat Katalogen kombiniert. (Siehe auch https://www.bme.de/initiativen/bmecat/bmecat-2005/
Im Gegensatz zum ECLASS Dictionary, das beschreibt, wie Dinge auf abstrakter Ebene charakterisiert werden können, handelt es sich um tatsächliche Instanzen von Anwendungsklassen, die gemäß des Dictionary durch unterschiedliche Werte beschrieben werden. Der Klassifikationsstandard ECLASS wird im Folgenden bei den branchenspezifischen Formaten noch genauer erläutert.
 
BMEcat ist im deutschsprachigen Raum sehr stark verbreitet und in Europa steigt die Nutzung stark an. Einige der letzten Neuerungen sind, u.a.:
  • Unterstützung von externen Katalogen
  • Konfigurierbare Produkte
  • Dynamische Preiskomponenten
 
Details zum Standard können hier heruntergeladen werden: https://www.bme.de/initiativen/bmecat/download/
 

1.1.2 DATANORM

DATANORM ist ein seit 1986 existierendes Dateiformat für den Datenaustausch von Artikelstammdaten, das vor allem im Baunebengewerbe, in der Sanitär-, Heizungs- und Elektrobranche verbreitet ist. Das Datenformat hat eine sehr einfache Struktur, kann jedoch nur eine begrenze Menge an Informationen transportieren. Dennoch bietet DATANORM die Möglichkeit einer kosteneffizienten, automatischen Preispflege. DATANORM-Schnittstellen sind in allen relevanten Warenwirtschaftssystemen seit langem implementiert. Die notwendigen Dateninhalte für weitere Prozesse, zum Beispiel elektronische Bestellabwicklung und Lagerlogistik, können über diese Schnittstellen jedoch nicht oder nur begrenzt transportiert werden.
Im Vergleich zur PRICAT-Datei können mit DATANORM 4.0 überwiegend nur Artikelstammdaten für die automatische Preispflege übermittelt werden. Die DATANORM-Dateien der Artikelstammdatenbank enthalten daher nicht alle Dateninhalte, die der Branchenstandard empfiehlt.
 
Im Vergleich zu neueren XML basierten Standards wirkt DATANORM nicht auf der Höhe der Zeit. Trotzdem ist es noch sehr weit verbreitet.
 
Die Dokumentation zum Standard ist nur in der Form eines kostenpflichtigen Buchs erhältlich.
 

1.1.3 EDIFACT

UN/EDIFACT (United Nations Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport) ist ein branchenübergreifender internationaler Standard für das Format elektronischer Daten im Geschäftsverkehr. EDIFACT ist einer von mehreren internationalen EDI-Standards. Verantwortlich für den EDIFACT-Standard ist eine UN-Einrichtung namens CEFACT (https://de.wikipedia.org/wiki/CEFACT).
 
Aufgrund der Komplexität haben sich branchenspezifisch sogenannte Subsets von EDIFACT entwickelt. Diese Subsets sind Teilmengen von EDIFACT und beinhalten nur die für bestimmte Anwendergruppen relevanten Funktionen.
  • CEFIC – Chemische Industrie
  • EANCOM – Konsumgüterindustrie
  • Edi@Energy – Strom und Gas (nur für Deutschland gültig)
  • EDIBDB – Baustoffbranche
  • EDIFICE – Elektronik-, Software- und Telekommunikationsbranche
  • EDIFOR – Speditionsbranche
  • EDIFURN – Möbelbranche
  • EDIGAS – Ferngasgeschäft
  • EDILEKTRO – Elektroindustrie / Elektrogroßhandel
  • EDILIBE – Buchhandel
  • EDIPAP – Papierhersteller / -großhandel / -verarbeitende Industrie
  • EDITEC – Sanitärbranche
  • EDITEX – Textilindustrie
  • EDITRANS – Transportwirtschaft
  • EDIWHEEL – Reifen- und Räderhersteller (inkl. AdHoc EDI)
  • ETIS – Telekommunikation (nur für Rechnung)
  • ODA/ODIF – Allgemeine Dokumentenformate
  • ODETTE – Automobilindustrie
  • RINET – Versicherungswirtschaft

1.1.4 PRICAT

PRICAT ist ein EDIFACT-Nachrichtenformat und dient dem Austausch von Preis- und Katalogdaten zwischen Lieferanten und Händlern. Sie enthält neben der Produktbeschreibung (z.B. Produktbezeichnung, GTIN bzw. EAN, Größe, Farbe etc.) und Preisen auch die dazugehörigen Verpackungs- und Lieferinformationen. Die Nachricht PRICAT (Preisliste/Katalog, engl. price/sales catalogue) beschreibt Artikelstammdaten. Das PRICAT-Format ist sehr leistungsfähig aufgrund der Vielzahl von Einzelfeldern und kann zuverlässig alle Inhalte des Branchenstandards transportieren.
 
Dies betrifft insbesondere die artikelbezogenen Dateninhalte, die als Grundlage für den elektronischen Austausch von Bestellungen, Bestellbestätigungen, Liefer- und Zahlungsavis, Rechnungen oder ECR-Anwendungen erforderlich sind.
 
Daher gilt das PRICAT-Format besonders zukunftssicher. 
 

1.1.5 PRODAT

PRODAT ist eine Spezifikation für Produktdaten im EDI Format.
 

1.2 Branchenspezifische Formate

1.2.1 ECLASS

ECLASS (alte Schreibweise eCl@ss) ist ein Datenstandard für die Klassifizierung von Produkten und Dienstleistungen mit Hilfe von standardisierten ISO-konformen Merkmalen. Der ECLASS-Standard ermöglicht den digitalen Austausch von Produktstammdaten über Branchen, Länder, Sprachen oder Organisationen hinweg. Insbesondere in ERP-Systemen ist die Nutzung als standardisierte Grundlage für eine Warengruppenstruktur oder mit produktbeschreibenden Merkmalen von Stammdaten weit verbreitet.
 
Als ISO-konformer und weltweit einziger merkmalsbasierter Klassifikationsstandard dient ECLASS auch als „Sprache“ für die Industrie 4.0 (IOTS).
 

1.2.2 ELBRIDGE

ELBRIDGE ist ein von ETIM Deutschland entwickelter Standard, um Großhandelsgeschäfte mit den Produktkonfiguratoren der Branche zu verbinden. Die Schnittstelle standardisiert technisch den Produktauswahlprozess. Als “ETIM Staff Office Digital Interfaces” ist das Unternehmen ITEK für die Entwicklung und den Vertrieb des Standards verantwortlich.
 

1.2.3 ETIM

ETIM ist ein offen und frei verfügbarer Standard zur Artikelklassifikation, der international die einheitliche und übersichtliche Beschreibung von Artikeleigenschaften ermöglicht.
 
Die ETIM-Klassifizierung erlaubt die einheitliche Darstellung der zum Teil sehr komplexen Produktwelt und bildet damit die Grundlage für B2B-Verkaufsprozesse, insbesondere im Online-Shop. Dabei werden Produkte einzelnen Produktklassen zugeordnet (z. B. Waschtischsäule, Waschbrunnen). Jede Produktklasse definiert dann die erforderlichen Merkmale dieser Klasse. Außerdem werden Synonyme je Klasse definiert (z. B. Waschbrunnen = Waschrinne).
 
Details zum Standard können hier heruntergeladen werden: https://www.etim.de/downloads/
 

1.2.4 OFML

OFML (Office Furniture Modeling Language) wurde im Auftrag des Industrieverband Büro und Arbeitswelt e. V. (IBA) – ehemals bso Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel e.V. – entwickelt, steht aber auch anderen Branchen zur freien Verfügung. Der Standard dient der zusammenfassenden Beschreibung aller Aspekte eines Produkts, welches in einem Planungs- und Konfigurationssystem verarbeitet werden soll. Es umfasst:
  • Planungslogiken
  • Grafische / geometrische Daten
  • Kaufmännische Daten (Preise, Artikeltexte)
  • Konfigurationsrelevante Daten (Merkmale, Merkmalswerte und deren Beziehungen)
OFML sieht dabei die Möglichkeit des Imports von geometrischen Daten aus externen CAD-Sytemen vor und enthält ein Produktdatenmanagement, das die Integration von Produktdaten im engeren Sinne (kaufmännische und konfigurationsrelevante Daten) aus externen Datenbanken ermöglicht.
 
Der Standard ist hier einsehbar:
 

2. Vorgangsbezogene Datenformate

2.1 EDI

Elektronischer Datenaustausch (englisch electronic data interchange, EDI) bezeichnet innerhalb der elektronischen Datenverarbeitung als Sammelbegriff den Datenaustausch unter Nutzung elektronischer Transferverfahren. Direkt beteiligt (als Absender, Transporteur und Empfänger der versendeten Nachrichten) sind dabei Anwendungssysteme der beteiligten Unternehmen/Organisationen.
 
In einem engeren Sinn werden mit EDI-Standards konkrete Verfahren und Vereinbarungen zum Datenaustausch bezeichnet, die zwischen Unternehmen oder durch Normierungsvorschläge von Branchenverbänden entwickelt wurden. In diesem Zusammenhang steht der Begriff nur für unternehmensübergreifenden Transfer standardisierter Geschäftsdaten.
 

2.1.1 EANCOM

EANCOM (EAN + Communication) ist eine Untermenge des EDIFACT-Standards, der weltweit in der Konsumgüterindustrie Verwendung findet. Aus den EDIFACT Nachrichtenstandards wurde eine Teilmenge der verwendeten Segmente ausgewählt, die die EANCOM Nachrichten bilden. Wie bei jeder anderen Untermenge wurde auch hier den einzelnen Elementen z. T. branchenspezifische Bedeutungen gegeben, d. h. die Listen der Qualifier, also der Elemente, die ein Folge- oder Vorgänger-Element semantisch qualifizieren, wurden um branchenspezifische Werte erweitert.
 
Häufig verwendete Nachrichtentypen sind:
  • DESADV Despatch advice message = Lieferavis
  • INVRPT Inventory Report = Bestandsdaten
  • SLSRPT Sales Report = Abverkaufmeldungen
  • INVOIC Invoice = Rechnungen
  • PRICAT Price catalog = Preisliste / Katalogdaten
  • ORDERS Orders = Auftragsdaten
  • ORDRSP Order Response = Auftragsbestätigung
  • RECADV Receiving Advice = Wareneingangs- und Differenzmeldung

 

2.1.2 EDIFACT

EDIFACT ist ein branchenübergreifender internationaler Standard für das Format elektronischer Daten im Geschäftsverkehr.
 
Aufbau einer EDIFACT Nachrichti

Aufbau einer EDIFACT Nachricht

 
Aufgrund der Komplexität haben sich branchenspezifisch sogenannte Subsets von EDIFACT entwickelt. Diese Subsets sind Teilmengen von EDIFACT und beinhalten nur die für bestimmte Anwendergruppen relevanten Funktionen.
  • CEFIC – Chemische Industrie
  • EANCOM – Konsumgüterindustrie
  • Edi@Energy – Strom und Gas (nur für Deutschland gültig)
  • EDIBDB – Baustoffbranche
  • EDIFICE – Elektronik-, Software- und Telekommunikationsbranche
  • EDIFOR – Speditionsbranche
  • EDIFURN – Möbelbranche
  • EDIGAS – Ferngasgeschäft
  • EDILEKTRO – Elektroindustrie / Elektrogroßhandel
  • EDILIBE – Buchhandel
  • EDIPAP – Papierhersteller / -großhandel / -verarbeitende Industrie
  • EDITEC – Sanitärbranche
  • EDITEX – Textilindustrie
  • EDITRANS – Transportwirtschaft
  • EDIWHEEL – Reifen- und Räderhersteller (inkl. AdHoc EDI)
  • ETIS – Telekommunikation (nur für Rechnung)
  • ODA/ODIF – Allgemeine Dokumentenformate
  • ODETTE – Automobilindustrie
  • RINET – Versicherungswirtschaft
Ein Teil dieser Subsets wird unten detaillierter dargestellt.
 

2.1.2 EDIFURN

Ein im Rahmen des Elektronischen Datenaustausches definiertes EDIFACT Subset für die Möbelindustrie. Beinhaltet Bestellung und Rechnung.
 

2.1.3 EDITEX

Eine deutsche Insellösung der Textilindustrie, die, aufgrund des ASP-Segments, nicht dem EDIFACT Standard entspricht. Beinhaltet Bestellung, Bestelländerung, Bestellantwort, Rechnung, Belastungsanzeige, Transport-/Speditionsauftrag, Verkaufsdatenbericht und Preisliste/Katalog.
 

2.1.4 IDM

Die schnelle und sichere elektronische Bestellabwicklung zwischen Industrie und Handel in der Möbelindustrie ist ein zentraler Bestandteil einer fehlerfreien Bearbeitung von Kundenaufträgen. Das DCC (https://www.dcc-moebel.org/) hat seit seiner Gründung 2000 die wichtigen Rahmenbedingungen für die Erzeugung und Verteilung von qualitativ hochwertigen Stammdaten geschaffen.
 
IDM wurde zunächst für die besonders planungsintensiven Produkte der Küchenmöbelindustrie entwickelt und genutzt. Doch mittlerweile haben auch andere Industriezweige wie die Polster- und Wohnmöbelhersteller erkannt, welche Vorteile das einheitliche Branchenformat ihnen für einen reibungslosen Informationsaustusch mit ihren Handelspartnern bringt.
 

2.2 openTRANS

Die openTRANS-Initiative (https://www.opentrans.de) mit führenden deutschen und internationalen Unternehmen unter der Leitung von Fraunhofer IAO, hat sich die Standardisierung von Geschäftsdokumenten (Auftrag, Lieferschein, Rechnung etc.) zum Ziel gesetzt, die Grundlage für die elektronische System-zu-System-Kommunikation ist. Im Rahmen eines Expertenkreises werden die Geschäftsdokumente auf XML-Basis definiert und Integrationslösungen für Einkäufer, Lieferanten und Marktplatzbetreiber erarbeitet.
 
Im openTRANS® 2.0 – Standard werden folgende Geschäftsdokumente spezifiziert:
  • RFQ (Request For Quotation) = Angebotsanforderung
  • QUOTATION = Angebot
  • ORDER = Auftrag
  • ORDERCHANGE = Auftragsänderung
  • ORDERRESPONSE = Auftragsbestätigung
  • DISPATCHNOTIFICATION = Lieferavis
  • RECEIPTACKNOWLEDGEMENT = Wareneingangsbestätigung
  • INVOICE = Rechnung
  • INVOICELIST = Rechnungsliste
  • REMITTANCEADVICE = Zahlungsavis
Die Spezifikation zu OpenTrans ist hier herunterladbar: https://www.digital.iao.fraunhofer.de/de/publikationen/OpenTRANS21.html
 

2.3 XRechnung

XRechnung ist ein XML-basiertes semantisches Datenmodell, das als Standard für elektronische Rechnungen etabliert und insbesondere im Rechnungsaustausch mit öffentlichen Auftraggebern in Deutschland verwendet wird. Der Standard XRechnung wurde am 22. Juni 2017 beschlossen. Mit dem Standard XRechnung konkretisiert Deutschland die europäische Norm für die elektronische Rechnungsstellung EN-16931 und setzt damit maßgeblich europäische Richtlinien um.
 
Der Standard XRechnung wurde im Rahmen der Vorgaben für den elektronischen Datenaustausch der öffentlichen Verwaltung entwickelt. XRechnung ist in der Version 2.0.0 veröffentlicht und konform zur europäischen Norm EN 16931-1. 
 
Der Standard XRechnung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
 
Spezifikation des Standards
  • XRechnung in der jeweils aktuellen Fassung als PDF-Dokument
  • Technische Mittel zur Validierung der ergänzenden nationalen Geschäftsregeln als Schematron- und XSL-Dateien
  • Technische Repräsentation von Codelisten im OASIS-Standard „Genericode 1.0“
  • Open Source-Referenzimplementierung zur Prüfung eines XML-Dokuments auf Konformität zum Standard XRechnung
  • Testnachrichten
  • Technische Unterstützung zur Visualisierung

3. Fazit

Auf welchen Standard man setzen soll, ist sicher sehr stark branchenspezifisch zu beantworten. Wer frei wählen kann, sollte sich sicherlich an den modernen und offenen Standards orientieren. Auch Kombinationen sind hier durchaus üblich. Z.B. läßt sich OpenTrans sehr gut mit BMEcat kombinieren.
 
Das oben angesprochene Problem der Zuordnung von Austauschformaten wir
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